Kosten

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Die Anschaffung und der Betrieb eines Blockheizkraftwerks ist auch immer mit bestimmten Kosten verbunden. Diese sind zum einen von der Größe bzw. der Leistung der Anlage abhängig. Zum anderen hat der Energieträger, mit dem das BHKW betrieben wird, entscheidenden Einfluss auf die laufenden Kosten. Wer sich für ein BHKW entscheidet, kann auf jeden Fall mit staatlicher Förderung rechnen. Dies gilt sowohl für Anschaffung, als auch den fortwährenden Betrieb. Gerade wenn man auf regenerative Energieträger setzt, wirkt sich dies positiv auf die laufenden Kosten aus. Durch die sogenannte Einspeisevergütung kann man sogar extra Geld verdienen. In dieser Rubrik haben wir für Sie die wichtigsten Informationen rund um das Thema BHKW Kosten zusammengestellt.

Anschaffungskosten

Bei der Anschaffung eines Blockheizkraftwerkes sollte man vorab möglichst alle Kosten einkalkulieren. Dies betrifft sowohl den Kauf, als auch die Montage der Anlage. Gleichfalls sollte man sich schon vor der Anschaffung Gedanken über die laufenden Betriebskosten machen. Schließlich muss man aufgrund der verschiedenen Antriebsmöglichkeiten vorab wissen, mit welchem Energieträger das BHKW betrieben werden soll. Kernaspekt ist hierbei der Antrieb des Blockheizkraftwerks. Derzeit gibt es folgende Antriebsvarianten:

Auch die Größe der Anlage bzw. die Nutzung spielt beim Kauf eine entscheidende Rolle. Generell gibt es drei verschiedene Anlagentypen:

Eine Mikro Anlage ist vor allem für Einfamilienhäuser geeignet. Sie produziert in den meisten Fällen soviel Strom und Wärme, wie man tatsächlich verbraucht. In der Regel sind solche Blockheizkraftwerke nicht viel größer als eine normale moderne Heizungsanlage und können mit unterschiedlichen Energieträgern betrieben werden.

Das Mini BHKW kann auf jeden Fall mehrere Haushalte mit Strom und Heizungswärme versorgen. Es ist daher vor allem für Mehrfamilienhäuser geeignet. Auch gewerblich genutzte Gebäude können von einem Mini BHKW profitieren. Das gleiche gilt für öffentliche Anlagen und Häuserkomplexe, wie z.B. einem Krankenhaus oder dem städtischen Schwimmbad. So ein Einbau kann je nach Versorgungsleistung und der Integration in das bestehende Heiz- und Stromnetz zwischen 7.000 Euro und 40.000 Euro kosten.

Große Blockheizkraftwerke sind vor allem für die Versorgung kompletter Stadtteile, Dörfer oder großer Industrie Anlagen geeignet. Sie werden in vielen Fällen von Gasturbinen angetrieben. Vor allem wird hierbei die enorme Abwärme genutzt, um Gebäude oder Anlagen mit Heizwärme zu versorgen. Generell können die enormen Kosten hierfür nicht alleine von Privathaushalten gestemmt werden, sondern sind nur im Verbund möglich. Alleine eine Gasturbine kann nämlich rund 40.000 Euro kosten.

Generell kann man die Kosten für ein BHKW durch spezielle Förderungen reduzieren. Die Förderungen werden vor allem seitens des Staates ausgegeben und sollen vor allem umweltschonende Energieerzeugungsformen unterstützen. Das BHKW zählt dazu, da mit diesen Anlagen ein sehr hoher Wirkungsgrad erzielt wird und der Besitzer gleichzeitig Strom und Wärme produzieren kann.

Laufende Kosten

Je nach BHKW Größe können die laufenden Kosten zwischen 3.000 und 4.000 Euro liegen. Dies hört sich zwar im ersten Moment recht viel an. Dafür sind hierbei schon die Kosten für Energieträger und sonstigen Betriebskosten miteingerechnet. Stellt man die Kosten für den Stromverbrauch und die Betriebskosten (Heizöl, Wartung) der Heizungsanlage bei einer klassischen Versorgung gegenüber, wird man bald feststellen, dass man mit einem BHKW auf Dauer günstiger fährt. Generell gehen Experten davon aus, dass der Preis für ein BHKW bereits nach 6 – 10 Jahren wieder komplett eingespielt ist. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn die Anlage auch wirtschaftlich arbeitet. Was man genau unter Wirtschaftlichkeit versteht und wie man diese erreicht, erfahren Sie in der Rubrik Wirtschaftlichkeit (verlinken).

Kosten für Energieträger berechnen

Ein BHKW braucht immer einen Energieträger, der den Motor oder die Turbine antreibt. Generell gibt es unterschiedliche Brennstoffe, die sich nicht nur in ihrem Wirkungsgrad voneinander unterscheiden, sondern auch im Preis. Dieser ist in der Tat von Treibstoff zu Treibstoff unterschiedlich und wir unter Umständen auch anders besteuert. Auch spielt der Anbieter und die Region eine wichtige Rolle bei der Preisbildung der Blockheizkraftwerk-Kosten.

Wer erneuerbare Energien nutzt, bekommt Geld vom Staat!

Das Erneuerbare Energien Gesetz ist in Deutschland die Ausgangsbasis dafür, dass man mit der Nutzung regenerativen Energien Geld vom Staat zurückbekommt. Die Summen hierfür sind festgesetzt und beziehen sich auf je eine produzierte Kilowattstunde Strom oder Wärme.

So gibt es für eine Kilowattstunde Strom bis zu 6 Cent und für eine Kilowattstunde Wärme bis zu 2 Cent. Wer darüber hinaus noch auf innovative Technologien setzt, kann ebenfalls mit einer weiteren Förderungen im Rahmen bis zu 2 Cent rechnen.

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