Wirtschaftlichkeit

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Da die Anschaffung und der Betrieb eines Blockheizkraftwerks auch immer mit verschiedenen Kosten verbunden sind, stellt sich natürlich die Frage, wie es mit der Wirtschaftlichkeit der Anlage aussieht.

Wirtschaftlichkeit eines Blockheizkraftwerks

Generell sollte man mit dem BHKW immer den Strom- und Wärmebedarf des Gebäudes decken können. Damit man von Wirtschaftlichkeit sprechen kann, ist es wichtig, dass das BHKW eine bestimmte Stundenanzahl im Jahr aktiv Strom und Wärme produziert. Experten gehen davon aus, dass ein Blockheizkraftwerk dann wirtschaftlich läuft, wenn es zwischen 4.000 und 5.000 Stunden im Jahr in Betrieb ist. Da ein Jahr 8760 Stunden besitzt bedeutet dies, dass die jährliche Betriebsdauer zwischen 45% und 57% liegen muss.

Um die Wirtschaftlichkeit zu überprüfen, sollte man auf jeden Fall alle Faktoren gegeneinander aufrechnen. Die Wirtschaftlichkeit wird folgendermaßen ermittelt:

Energieverbrauch in Kilowattstunde

kw Leistung des Blockheizkraftwerks

Oftmals kommen hierbei Werte heraus, die eine negative Wirtschaftlichkeit anzeigen. Wird nämlich weniger Strom und Energie verbraucht, wie das BHKW eigentlich produzieren kann, bleibt die Anlage oftmals aus. Dies hat wiederum den Nachteil, dass die hohen Anschaffungskosten nur sehr langsam wieder eingespielt werden bzw. die laufenden Posten kaum gedeckt werden.

Unterschied zwischen Wirtschaftlichkeit und Wirkungsgrad

Oftmals besteht die Gefahr, dass die Begriffe Wirtschaftlichkeit und Wirkungsgrad miteinander verwechselt werden. Der Wirkungsgrad zeigt an, wieviel Prozent der Primärenergie in Strom und Wärme tatsächlich umgewandelt werden. Die Wirtschaftlichkeit selbst hängt vor allem vom Zusammenspiel zwischen den Anschaffungs- bzw. Betriebskosten (Energieverbrauch, Wartung), dem Wirkungsgrad und dem produzierten Strom/der erzeugten Wärme ab.

Wirtschaftlichkeit optimieren

Die Wirtschaftlichkeit eines Blockheizkraftwerks kann durch die Einspeisung von Überkapazitäten in das öffentliche Versorgungsnetz gesteigert werden. Schließlich gibt es durch die sogenannte Einspeisevergütung eine lukrative Möglichkeit, mit der man zusätzliches Geld verdienen kann. Ein Blockheizkraftbesitzer darf aber nur Strom und Wärme in das öffentliche Netz einspeisen, wenn er das BHKW beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) registrieren lässt und das Amt die Anlage genehmigt. Dies ist natürlich mit sehr viel Papierkram verbunden. So muss man verschiedene Formulare ausfüllen und ein Industrieabnahmeprotokoll bzw. diverse Herstellerunterlagen einreichen. Damit Sie sich im Behördendschungel besser zurecht finden, ist es auf jeden Fall sehr ratsam, sich von einem Experten unterstützen zu lassen. Mittlerweile gibt es aber auf dem Gebiet fachkundige Berater, die alle Formalitäten für Sie erledigen. Auf unserer Seite finden Sie die passenden Berater in ihrer Nähe.

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